«Untenrum frei»

«Wir können untenrum [Sexualität] nicht frei sein, wenn wir es obenrum [im Kopf] nicht sind, und umgekehrt.»

Dieses feministische Buch fesselt, öffnet die Augen, reißt mit, inspiriert und macht Lust auf mehr.

Die 30-jährige Margarete Stokowski gibt einen kurzen Überblick sowohl über die Anfänge des Feminismus als auch über aktuelle Strömungen und wagt einen Blick in die Zukunft.

Anhand ihrer eigenen Geschichte verdeutlicht sie Gender-Probleme in unserer Gesellschaft, die wohl immer noch dem Großteil nicht auffallen würden. Dabei schildert sie ihren Weg zum jungen Feminismus der heutigen Zeit und macht Mut, den eigenen Umgang mit vergangenen Ereignissen oder auch der aktuellen Situation in Frage zu stellen.

«Ein Großteil feministischen Handelns besteht darin, sich nicht verarschen zu lassen, und zum Verarschen gehören auch Ablenkung, Beschimpfung und die Verbreitung von Mythen, Vorurteilen und Klischees. Sie zu kennen und zu kategorisieren hilft, um besser auf sie reagieren zu können. Es sind sowieso immer die gleichen.»

Stokowskis jugendlicher Schreibstil macht es leicht, das Buch flüssig lesen und mitdenken zu können.

 

Es ist für alle – Junge und Junggebliebene, politisch Interessierte und Uninteressierte, Feminist*innen und Anti-Feminist*innen, Menschen, die sich Fragen bezüglich Identität stellen oder auch nicht.

 

Ein lesenswertes Buch – bei mir hat es was bewegt!

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