Zum Thema Schlaf habe ich immer wieder von zwei Schulen gehört.
Schule 1: Eulen und Lärchen
Da gibt es die Eulen und die Lärchen - die Frühaufsteher und die Morgenmuffel. Und Forscher haben herausgefunden, dass jeder sich nach seiner Uhr (und es gibt exakt zwei Typen) am besten schläft.
Schule 2: Früh aufstehen macht Glücklich
Frühaufsteher bekommen mehr Licht. Morgens ist man produktiver... Und auch dazu gibt es natürlich Studien, Argumente und Vertreter. http://mymonk.de/um-5-uhr-aufstehen/
Dogmatismus?
Sich nach einem solchem Dogma zu richten kann nicht gut gehen. (Ein Paradox, da solch eine Aussage selbst ein Dogma ist.) Natürlich kann es gut funktionieren, aber das liegt nicht daran, dass die Forscher einfach Recht haben, sondern an gaaaanz vielen kleinen Faktoren:
Zum Beispiel, dass man durch so eine klare Aussage sich sicher und bekräftig in seinem Schlafverhalten fühlt. Durch diese Sicherheit hat man weniger Stress und kann besser schlafen.
Aber ist das so richtig?
Richtig ist, was bei Dir funktioniert. Da kann ein noch so renommierter Schlafforscher auf die bahnbrechende Erkenntnis kommen - wenn du damit nicht klar kommst, hat es für Dich keinen Wert.
Für einen erholsamen Schlaf, habe ich mir 14 Punkte zusammengeschrieben, die mir ganz persönlich helfen. Trotz meiner Überzeugung behalte ich die Liste dir vor. Denn richtig ist nur was bei Dir funktioniert. Eine große Rolle spielt auch, dass du bewusst dich für oder gegen Gewohnheiten entscheidest.
Als Ideengeber für deine persönliche Liste ein paar Stichworte:
Schlafdauer, Weckzeit, Riten, Ausnahmen, Müde werden, Power-nap, Bettlektüre (Art und Zeit), Träume, Trinken, Weckton, Gerne aufstehen, Sauerstoff.
Um eine Grundlage für persönliche Beobachtungen zu schaffen empfehle ich ein Tagebuch zu führen.
